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MÜHLSTEINREVIER

In der Region zwischen Andernach am Rhein und Mayen am Rande der Eifel werden seit rund 7000 Jahren aus dem örtlichen Vulkangestein Mahl- und Mühlsteine gewonnen.

Die Herstellung dieser Geräte zur lebensnotwendigen Aufschließung des Grundnahrungsmittels Getreide für den menschlichen Genuss ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Diese Produktion und der Handel mit Mahl- und Mühlsteinen entwickelten sich in der Region, wie in zahlreichen Kulturen überall auf der Welt, früh zu einem großen, grundlegenden Wirtschaftszweig.

Von der Mahl- und Mühlsteingewinnung in der Eifel zeugt ein reiches kulturelles und bergbauliches Erbe, das sehr gut erforscht ist. Aktuell bewirbt sich die Region im Rahmen der Vorauswahl der Länder (Rheinland-Pfalz) mit diesem Kulturgut um eine Aufnahme auf die Tentativliste Welterbe der UNESCO.

 

Anita Kuisle begleitet und unterstützt die örtlichen Akteure bei diesem Projekt.

 


Der Tagebau im frühen 20. Jahrhundert legte die
unterirdischen Dome frei, die beim Abbau des
Vulkangesteins im 18. und 19. Jahrhundert entstanden.
Foto: Eifler Mühlsteinrevier